Inhalt

glanz & gloria

 

Flugzeuge im Bauch... ääähm auf'm Bikini!

Als ich anfangs Woche mit neugewonnener Frühlings- und Einkaufslaune durch meine Lieblingsläden in der Zürcher Innenstadt streifte, traf es mich wie ein Blitz: Es wird jetzt tatsächlich Frühling! Und zwar nicht einfach nur so ein paar Tage lang, bevor wir wieder  im Schnee versinken und bei Minustemperaturen sonst was abfrieren, sondern der Winter ist WIRKLICH vorbei. Endgültig und definitiv! Zugegebenermassen hat er auch momentan gar keine Chance mehr, vor allem in der Modewelt: In den Schaufenstern der Stadt buhlen die knallbunten Sommerkleider und Plisée-Röcke um die Gunst der Kundinnen. So viel Farbe macht Lust auf mehr! Aber kaum hatte ich den Laden meiner Wahl betreten, wurde ich von einer noch grösseren Woge Sommerfeeling überrollt: Ein Bikini baumelte da vor mir am Bügel. «Jemmersnei, jetzt scho?», war meine erste panikartige Reaktion. Meine farblich käseähnlichen Beine (Brie - nicht Cheddar-Cheese!) hatten seit Monaten keinen Sonnenstrahl zu Gesicht bekommen, und schon wurde ich mit diesem exhibitionistischen Stückchen Stoff konfrontiert! Mist, ich wusste doch, da war noch was - und fühlte mich irgendwie noch nicht «ready» dafür.

 

Annina Frey mit Sonnenbrille 

Schon seit Februar versuchen uns sämtliche Frauen-Zeitschriften, Mode-Heftchen, Plakate, Fernsehprogramme und sonstige Werbungen darauf aufmerksam zu machen, dass es nun wieder an der Zeit ist, uns auf Sommer zu trimmen, an die Strandfigur zu denken, den Winterspeck wegzutrainieren und die ungeliebten Pölsterchen in den Griff zu bekommen. Und ER ist an allem schuld: der Bikini! Der Inbegriff des stählernen Körperkults. Die Gesundheits- und Fitnessindustrie profitiert davon natürlich masslos. Sogar Karl Lagerfeld hat sein eigenes Abnehm-Buch herausgegeben (und wer will schon aussehen wie Karl Lagerfeld?). Er «erleichtert» mit dem Diät-Buch seine Fans nicht nur von den Kilos, sondern auch vom Taschengeld...

Aber lassen wir das, ich war und bin kein Fan von Diäten, da der Jo-Jo Effekt sowieso vorprogrammiert ist. Hier dafür meine persönlichen drei Frühlings-Feel-Good-Tipps:

 

1. Brennnesseltee kaufen. Und dann natürlich auch trinken (liegt auf der Hand). Am besten gleich zwei Packungen davon zulegen (vom Reformhaus) und, wie bei einer Kur, mindestens 1 bis 1,5 Liter am Tag davon trinken, ungesüsst. Brennnesseltee entwässert und hilft bei Wassereinlagerungen im Bindegewebe. Ich hab es probiert - es nützt wirklich!

 

2. Einen Bikini oder Badeanzug mit farbenfrohem Druck suchen. Diese Saison sind Print-Bikinis total angesagt. Egal ob Tiger, Flugzeuge oder sogar der Pariser Eiffelturm - alles, bloss keine eintönigen Modelle. Print yourself happy! Ich habe mir soeben einen hellblauen Zweiteiler mit zwei grossen gelben Propellerflugis drauf gekauft... Käseweisse Beine in der Umziehkabine hin oder her - DAS macht echt Freude.

 

3. Freunde einladen und ein frisches leichtes Frühlingsmenu kochen. Mein Essen findet am Samstagabend bei mir zu Hause statt. Geplant ist etwas mit Fisch, Weissweinrisotto, Spargeln (zu früh?) und vielen knackigen Sachen, die Lust auf den Sommer machen. Ich werde mich wie immer in der Frischwarenabteilung spontan inspirieren lassen. Serviert wird dazu zwar garantiert kein Brennnesseltee, aber man muss sich ja nicht immer so kasteien... Das ganze Menu (inklusive Fotos) gibts dann am Montag.

Kommentare
 

Kommentar verfassen

Liebe Blog-Besucherinnen und -Besucher
Wir freuen uns, wenn Sie die Beiträge unserer Blog-Autoren kommentieren und bitten Sie, sich dabei an die Netiquette zu halten.


 
weitere Inhalte

Information

Archiv

Blog-Navigation

Letzte Beiträge

Populäre Beiträge

Kategorien

SRF-Blogs