Endlich herrscht bei uns so richtiges Sommerwetter, und jeder der eine freie Minute hat, springt ins kühle Wasser.
Das habe natürlich auch ich getan, allerdings mit ganz anderen Konsequenzen. Was bei normalen Badegästen noch unter dem Begriff «Sprung ins Wasser» läuft, läuft bei mir schon unter der Kategorie «todesmutiger Flug in den Abgrund». Denn das war eine meiner Herausforderungen bei meiner neuen Staffel der glanz & gloria Sommerserie «Frey von Sinnen».
Vielleicht könnt ihr euch noch an letztes Jahr erinnern, als ich unter anderem mit Fredy Nock in zehn Metern Höhe über ein Hochseil ging oder mit Snowboard-Profi Fabien Rohrer Bungee-surfte. Tja, und jetzt geht es in die zweite Runde. In der Staffel von diesem Jahr tue ich das, was ich garantiert nie tun wollte, zittere, schwitze, fluche, und frage mich immer wieder, warum ich mir das nochmals antue. Aber ich wäre nicht ich, wenn nicht genau das mein Antrieb wäre. Wenn mich der Ehrgeiz nicht immer wieder packt und ich das zu schaffen versuche, was eigentlich unmöglich ist. Wehe der Herausforderung, die ich nicht annehmen sollte - nichts bleibt unversucht! Dementsprechend bin ich auch an den einen oder anderen Aufgaben gescheitert, und meine Beine haben dabei ihr wortwörtlich «blaues Wunder» erlebt.
«Blau» war für mich in den letzten drei Wochen das neue Schwarz. Noch nie wurde ich so oft von fremden Menschen darauf angesprochen, was mir denn passiert sei, habe mitfühlende Worte wie «jesses nei, du Armi» von Freunden geerntet und musste so oft meine geschundenen Treter vorführen («zeig emol!!»), weil mein Schicksalsschlag so schnell die Runde gemacht hat. Und das nicht etwa, weil meine Beine besonders «aamächelig» gewesen wären, sondern ganz im Gegenteil: weil sie in allen Regenbogenfarben schimmerten und man schon beim Anblick erahnen konnte, wie weh das getan haben muss. Und zu allem Unglück war der Umstand, weswegen sie überhaupt in diesen Zustand kamen, auch noch selbstverschuldet. Blöd.
Fotodokumentarisch habe ich natürlich versucht, die Farb-Tragödie festzuhalten und habe dabei herausgefunden, dass Blauschattierungen gar nicht so einfach bildlich festzuhalten sind. Hier, einige Tage nachdem das Schlimmste (schwarz-violett) vorbei war, wurde das ganze etwas grüner. Dann sahen die beiden «Scheichen» so aus:
Ich hoffe, man sieht meinen Leidensweg. Wobei der eigentlich mit geschätzten drei Sekunden (und gefühlten drei Minuten) relativ kurz war. Dafür war der Aufprall umso härter. Ihr wollt sehen, wie genau ich es geschafft habe, meine Beine so einzufärben??? Dann schaut «Frey von Sinnen». Ab dem nächsten Montag (18.7.), die ganze Woche bei glanz & gloria. 18.40 Uhr auf SF1. Ich würde mich freuen...
Das interessiert niemanden !!!
Ivan Jago
Dann lesen sie es doch nicht...
S. Hatten
Hey Du. Essen nicht vergessen!
Mc Donald
du nervst.
sév
I rkceon you are quite dead on with that.
Nephi
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